Einsatz am Afritzer See – Ein Eisläufer vermisst
Einsatz
Da ein Eisläufer, der auf dem nur teilweise zugefrorenen Afritzer See eingebrochen war, vermisst wurde, startete das Team des Tiroler Rettungs System zusammen mit der örtlichen Wasserrettung eine Suchaktion nach dem Eisläufer.
Insgesamt wurde an drei Tagen mit der Wasserrettung nach dem Vermissten gesucht. Mit Hilfe der Dampfsonde wurde an der Eisoberfläche ein Raster mit Löchern im Abstand von 80 cm freigedampft, um anschließend mit der Ortungskamera den Vermissten zu suchen.
Durch den Einsatz der Ortungskamera war es möglich, ohne Unterbrechungen nach dem Vermissten zu suchen und so konnte er schließlich nach 3 Tagen in 20,5m Tiefe lokalisiert werden und anschließend von der Wasserrettung geborgen werden.
Aufgrund der schlechten Sehverhältnisse im Wasser wurden auch zwei weitere Geräte, ein Echolot sowie ein Minensuchgerät, zur Ortung getestet. Um den Nutzen dieser Geräte genauer zu bestimmen, sind noch weitere Tests geplant.
Folgendes Gerät kam an den drei Tagen zum Einsatz:
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2 Dampfsonden
- 2 Ortungskameras
- Echolot
- Minensuchgerät
Resumee
Mit der Ortungskamera des TRS ist es möglich, die Arbeit von Tauchern zu unterstützen, da das Absuchen zeitlich nicht begrenzt ist. Der Einsatz von Echolot und Minensuchgerät erfordert noch weitere Tests um zusätzliche Erfahrungen zu sammeln.
Bilder Einsatz
Schematische Darstellung des Einsatzes
TRS mit Ortungskamera im Einsatz

Überprüfen von Verdachtsmomenten via Bildschirm
Kopf der Dampfsonde
Einsatz des TRS Echolot
Abstieg der Taucher
Bilder Ortungskamera
Freischwimmendes Blatt
RS Ortungskamera und Unterwasserscheinwerfer
Grund des Sees
Tiroler Rettungs System
Stefan Lackner, Bergführer
Telefon: +43-(0)664-13 11 342
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