Anwendung

Für das SIMLA-Verfahren existieren unzählige Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Ortung und Bergung von Verschütteten. Die hier vorgestellten Szenarien stellen realle Ereignisse dar, bei denen der Einsatz des SIMLA-Verfahrens die Bergung des Verschütteten vermutlich drastisch verkürzt hätte.

Szenario Lawinenverschüttung

Ein Schitourengeher, der nicht mit einem Verschüttetensuchgerät ausgestattet ist, wird durch einen Lawinenabgang verschüttet. Die Einsatzkräfte beginnen mit dem Sondieren in Sondierketten. Beim geringsten Verdacht eines der Sondierer, kommt das SIMLA-Verfahren zum Einsatz.

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Szenario Hohlraum

Verschüttung eines Schitourengehers in eine Gletscherspalte. Die nachstürzenden Schneemassen verschließen die Spalte mit einem Stöpsel. Unter Umständen ist auch der Schitourengeher selbst durch die nachstürzenden Schneemassen verschüttet. Mit Hilfe des SIMLA-Verfahrens kann der sonst unüberwindbare "Schnee-Stöpsel" ohne Probleme passiert werden und eine Ortung des Verunglückten in der Gletscherspalte ist in kürzester Zeit möglich.

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Szenario Randkluft

Ein Kletterer/Wanderer stürzt in eine Randkluft, die sich zwischen Gletschereis und Felswand gebildet hat und rutscht mehrere Meter ab. Die genaue Position des Verunglückten ist nicht bekannt, da ein absteigen in die Randkluft nicht möglich ist.

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Szenario Luft- / Sauerstoffzufuhr

Ein von einer Lawine Verschütteter wird mit Dampfsonde und Ortungskamera geortet. Bis die Schauflermannschaft zum Verschütteten vorgedrungen sind, wird der Schnee rund um den Verschütteten mit Luft bzw. Sauerstoff angereichert.

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