Szenario Lawinenverschuettung

Konventionelle Bergung 
Szenario_I_alt  

SIMLA-Verfahren 
Szenario_I_SIMLA

Die Kameraden verständigen die Einsatzzentrale für Alpinunfälle und beginnen sofort mit der Augen und Ohren Suche. Haben die Ersthelfer VS-Geräte so wird der Lawinenkegel auch mit VS-Geräte abgesucht.
Mit dem Eintreffen der planmäßigen Rettungsmannschaft beginnen die ersten Teile mit einer Überprüfung des Suchergebnisses der Ersthelfer (Augen- Ohrensuche, VS-Gerätesuche). Der Einsatzleiter trifft seine einsatztaktischen Entscheidungen. Mit Erreichen der Einsatzstärke wird mit dem Sondieren in Sondierketten begonnen. Hinter der Sondierkette gehen Schaufler und die Dampfsondenmannschaft nach.

Hat einer der Sondierer den geringsten Verdacht, so wird sofort mit der Dampfsonde 3 mal (im Dreieck) hinuntergedampft und mit der Ortungskamera exakt und in Minutenschnelle abgeklärt, was den Verdacht des Sondierers ausgelöst hat. So kann jeder Verdacht eines Sondierers exakt abgeklärt werden. Bisher musste bei jedem Verdacht händisch eine oftmals mehrere Meter tiefes Loch gegraben werden.

Durch das Abklären eines jeden Verdachtes eines Sondierers wird verhindert dass die Kräfte der Schaufler durch unnötiges Graben von Löchern erschöpfen und trotzdem ein exaktes Ergebnis erreicht wird. Oft melden Sondierer nach mehreren Fehlmeldungen, einen geringen Verdacht nicht mehr, um ein unnötiges Schaufeln zu verhindern. Verschüttete werden oft mit Merkmalen von Treffern mit der Sonde erst nach mehrmaligen sondieren aufgefunden.

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